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Die steigende Popularität und Verbreitung des Internet sowie immer mehr verfügbare Endgeräten haben in den vergangenen Jahren zu einem enormen Anstieg der Verkaufszahlen bei eBooks geführt.  Während die Verkäufe von digitalen Büchern im Jahre 2014 nur 4,3% vom Umsatz des gesamten Buchmarktes ausmachten stieg dieser Anteil in 2016 auf 17,2%. Nimmt man an dieser Stelle den US-amerikanischen Markt als Referenz, werden die Umsatzzahlen der eBooks auch in den nächsten Jahren noch kräftig ansteigen. Aktuell liegt der Umsatzanteil der eBooks in den USA bei 43%.

Was ist überhaupt ein eBook ?

Während das klassische Buch als handelsübliche Printversion zu beschreiben ist, versteht der Markt unter einem eBook verschiedene Formate. Speziell auf der Verkaufsplattform Amazon werden die eBooks im amazoneigenen Kindle-Format angeboten. Das Kindle beschreibt dabei das von Amazon vertriebene Lesegerät, auf das die Bücher geladen und als digitales Buch gelesen werden können. Mit entsprechenden Anpassungen in der Programmierung können die Kindle-Bücher auch als Smartphone-App geöffnet und auch ohne das Endgerät Kindle gelesen werden.

Neben dieser vorzugsweisen Ausgabeform gibt es jedoch auch noch den Vertrieb in verschiedenen Dateiformaten, die über entsprechende Ausgabeprogramme am PC oder dem Tablet gelesen werden können. Nennenswert hierbei ist sicherlich noch die PDF-Datei, die über den Adobe Acrobat Reader am Endgerät ausgegeben und gelesen werden kann. Diese Formate werden dann jedoch über andere Verkaufsplattformen vertrieben und sind nicht auf Amazon zu finden.

Die digitale Ausgabe eines Buches

Die digitale Ausgabe eines Buches in der Form des eBooks ändert jedoch nichts daran, dass es sich hierbei um ein vollwertiges Buch handelt. Setzt man den Filter bei der Anzeige der Suchergebnisse nicht, kann man nur anhand des Titels oder des Thumbnails, also der Vorschau auf das Buch, nicht erkennen ob es sich um Print-Version oder ein eBook handelt. Insofern gibt es auch keinerlei Besonderheiten die bei der Covergestaltung für das eBook Cover zu beachten sind.

Das Buch-Cover hat eine wesentliche Rolle bei der Buchgestaltung

Ähnlich wie bei der Printversion ist das Cover des eBooks eines der Kaufargumente für den Leser beziehungsweise den Interessierten. Mit den Verkaufsplattformen Amazon, Digistore und weiteren ergibt sich für viele Autoren die Chance ihre eigenen Bücher ohne einen Verlag zu vertreiben. Das sichert dem Auto deutlich mehr Einnahmen, aber vor allem den eigenverantwortlichen Zugang zu einem bis dato unergründeten Markt. Folglich besteht für den Autor, der gleichzeitig als Verleger auftreten kann, die Chance mit einer guten und geschickten Gestaltung des eBook Covers neben den Werken der verlagsunterstützten Konkurrenz im digitalen Regal beim Kunden zu bestehen.

Grundsätzlich gelten für die Anforderungen des Covers im digitalen Bereich genau die gleichen Voraussetzungen wie in der konventionellen Buchhandlung. Ein erfolgreiches Cover wird dann vor allem gefunden, wenn es aus der Menge der anderen Bücher heraus sticht. So wie der Kunde in der Buchhandlung von demjenigen Cover in der Auslage angezogen wird, was „anders“ ist geht es dem User vor dem Webbrowser in der Online-Buchhaltung in den Suchergebnissen.

Ein eBook-Cover erfolgreich zu gestalten beinhaltet verschiedene Aspekte. Der fehlende Print und demgemäß auch der fehlenden Versand des Buches geben dem eBook gegenüber der Druckversion einen Preisvorteil, sofern die Haptik nicht das Kaufargument ist. Somit ist die Gestaltung des Covers in der eBook-Version auch an keinerlei Kostenbeschränkungen gebunden und kann so hochwertig wie möglich und notwendig gestaltet werden.

Hochwertiges Erscheinungsbild und ein überzeugender Auftritt

Die angeführten Prozentzahlen des eBook-Handels lassen schon vermuten, dass sich hier in den kommenden Jahren voraussichtlich noch diverse Umschichtungen des konventionellen Buchhandels in den Online-Bereich ereignen werden. Als Autor und Verleger solltest du bei der Gestaltung des eBook-Covers darauf achten, dass sich das Design von der Konkurrenz entsprechend abhebt. Das achte Buch zum Thema Meditation mit einem Räucherstäbchen als Cover wird vermutlich nicht aus der Menge hervorstechen. Die Lösung und der Erfolg liegen hier vor allem in der kreativen Gestaltung.

Die Aufgabe des Buch Covers ist es eine Emotion zu transportieren, die dem Kaufinteressenten einen realistischen Eindruck des Inhalts gibt. Zwar lässt sich auch mit einem guten Cover aber keinem stimmigen Inhalt Geld verdienen, aber nur einmaligen. Zudem geben ausnahmslos alle Verkaufsplattformen die Möglichkeiten eine Rezension zu dem Buch zu schreiben. Die Umsätze dürften vermutlich komplett einbrechen wenn mehrfach genannt wird, dass das Cover lediglich Umsatz-Hascherei ist. Das Cover muss also zwingend die Grundstimmung des Buches vermitteln und gleichzeitig aufregend und geheimnisvoll wirken, um den Kaufinteressenten zu überzeugen.

Bücher im stationären Buchhandel leben entweder von einem verdienten Namen als Autor oder einer groß angelegten Werbekampagne. Ein Buch von einem Max Mustermann aus Musterhausen wird ohne jegliche Werbung schlichtweg nicht im Handel erscheinen. Die Mund-zu-Mund-Propaganda kann nur dann funktionieren, wenn der Sprung ins Regal geschafft wird.

Mit Hilfe der Verkaufsplattformen im Web und der Chance als Autor und Verleger sein Buch zu veröffentlichen, können hier vollkommen neue Märkte und Zielgruppen erschlossen werden. Das Buch zu veröffentlichen kostet einen Bruchteil gegenüber der Listung im Buchhandel, so dass quasi jeder Titel veröffentlicht werden kann. Die Möglichkeit der Rezension bei den Verkaufsplattformen bietet die Möglichkeit dem Leser seinen Eindruck vom Buch mitzuteilen. Das ist für den Online-Autor eine riesige Chance, da sein Buch entsprechende Referenzen einsammeln kann. Es ist also kostenfreie Werbung durch den Kunden, in dessen Genuss der Autor hier kommen kann.

Worauf solltest du bei der Gestaltung des eBook und/oder Buch-Covers besonders achten

Es gibt mehrere Komponenten, auf die du bei der Gestaltung und dem Design achten solltest.

Gestaltung in Farbe sowie in schwarz-weiß

Der Freifahrtschein bei den Kosten klingt großartig und kann genutzt werden, allerdings ist dabei die Farbpalette sehr eingeschränkt. Viele eBook-Reader wie beispielsweise Kindle geben das Buch nur in schwarz-weiß aus, so dass eine farbliche Gestaltung des Covers weitestgehend ohne Effekt bleibt. Vielmehr ist hierbei sogar darauf zu achten, dass das Cover in den Suchergebnissen farbig attraktiv sein muss, um aus der Menge heraus zu stechen. Zusätzlich muss das eBook Cover aber so gestaltet sein, dass die Darstellung in schwarz-weiß gleichermaßen attraktiv bleibt und die gewünschte Emotion auch weiterhin transportiert.

Schriftart muss zum Genre und dem Cover passen

Eine untergehende Sonne am Sandstrand mit dem Titel in Blockschrift? Das passt nicht wirklich. Ebenso wenig wie der Ratgeber für Krafttraining mit mittelalterlicher Schnörkelschrift. Die Wahl der Schriftart ist also elementar für das Gesamtbild. Auch wenn es nach der eierlegenden Wollmilchsau klingt, so ist es der Gesamteindruck der zählt. Das ist ähnlich wie bei der Partnerwahl oder dem Autokauf. Eine optisch aufreizende Person, die das kleine Einmaleins nicht beherrscht ist kein stimmiges Gesamtbild. Ebenso wenig passend ist das PS-starke Straßenmonster, dass mit Stahlfelgen ausgestattet ist. Das eBook muss also in allen Belangen überzeugen, damit es auf den Interessenten einen entsprechenden Eindruck macht.

Inspiration ist erlaubt, Kopieren ist langweilig

Bei der Erstellung des eBook-Covers ist es grundsätzlich in Ordnung sich die Konkurrenz anzuschauen. Das ist sogar ein Schritt der zwingend werden sollte, um das eigene eBook entsprechend am Markt platzieren zu können. Verkaufsrankings und der Vergleich verschiedener Bücher zum eigenen Thema geben oftmals Aufschluss darüber, was die Bücher inhaltlich bieten und wie sie optisch gestaltet sind. Bestehen bei den Inhalten wenige Unterschiede ist die Annahme richtig, dass der Verkaufserfolg vor allem aufgrund des Covers zustande kommt. Somit bietet sich bei der näheren Betrachtung die Möglichkeit die erfolgreichen Elemente aus einem Konkurrenz-Cover in die eigene Gestaltung zu übernehmen. Oft sind es Nuancen, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Das Cover eines konkurrierenden eBook zu kopieren ist aus rechtlicher Sicht schlichtweg nicht erlaubt. Zusätzlich dazu wäre das eigene Buch dann auch nur eines von zwei Gleichen. Es gibt also nichts, was das eigene Buch von dem Konkurrenzprodukt unterscheidet und besonders erscheinen lässt. Insofern sollte bei der Gestaltung darauf geachtet werden die erfolgreichen Komponenten zu kombinieren und eine eigene Design-Note einfließen zu lassen. Damit entsteht die Chance den vorhandenen Markt zu überraschen und mit einem Top-Cover an allen anderen vorbei zu ziehen.

Fake it until you make it

Wer bescheiden und unterwürfig in den Markt eintritt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht wahrgenommen wird. Es ist vergleichbar mit dem Wochenmarkt in der Innenstadt. Stelle sich hier ein weiterer Gemüsehändler neben alle anderen, wird er auf die Art und Weise keinen besonders großen Verkaufserfolg haben. Die Kunden werden ihm erst dann von den anderen Ständen zuströmen, wenn er einen bestimmten und vor allem vorteilhaften Aspekt in den Fokus rückt. Das kann beispielsweise der Preis sein, die Präsentation der Ware oder auch die Qualität.

Das fünfundzwanzigste Buch zu einer Wunderdiät wird in der Menge schlichtweg nicht auffallen. Insofern sollte die Besonderheit und der Vorteil des Kunden und Lesers schon auf dem Cover in den Vordergrund gestellt werden. Inspiration bieten hierfür die Bestseller anderer Kategorien. Was ist auffällig auf dem Cover, was eventuell alle eBook-Covers gemeinsam haben? Gibt es Besonderheiten auf dem Cover, die einen Mehrwert gegenüber den konkurrierenden Büchern bieten?

Es spricht also nichts dagegen bereits auf dem Cover sprichwörtlich „dick aufzutragen“, wenn der Inhalt des eBook dieses Versprechen dann entsprechend hält. So kann von Anfang an ein Bestseller in der Kategorie suggeriert werden, der dann durch die Symbiose von Inhalt und Covergestaltung vom Kunden auch so angenommen wird, dass sich das eBook wirklich zur Verkaufs-Rakete entwickelt.